Am Samstag kommt der Vizemeister


Es kribbelt schon wieder in Hamburg, denn der Bundesligastart steht an. Am Samstag um 18.30 Uhr wird sich der deutsche Vizemeister FC Schalke 04 die Ehre geben und ist somit der erste Heimspielgegner des HSV.

Ein Spiel, wo es auf beiden Seiten bereits vor dem Anpfiff rumort. In Hamburg gibt es Misstöne, da der Investor sich in einem Abendblatt-Interview doch etwas kritisch geäußert hat. Die Hauptpunkte waren zweifelhafte Qualität der Neuzugänge, Siegenthalers Absage und die Notwendigkeit eines Mittelfeldspielers internationaler Klasse.

Auch sonst gibt es auf Seiten des HSV einige Pulverfässchen, die in der nächsten Zeit mit einem großen Knall hochgehen könnten:
Wird Petric sich mit der Position Rechtsaußen anfreunden?
Wird Elia verkauft werden?
Welche Rolle spielt Kacar, welche Guerrero?

Fragen über Fragen, auf die wir erst demnächst Antworten bekommen werden.

Doch bei den Schalkern ist ebenso Feuer unter dem Dach – Magaths Äußerungen, dass das Team nicht genügend Qualität besäße, sorgten immer wieder für Aufsehen. Mit der Verpflichtung von Real-Ikone Raul konnte Magath einen echten Coup landen, doch andere Neuzugänge wie bspw. Metzelder konnten bis jetzt alles andere als überzeugen. Als Magath nun noch einen langjährigen Fanbeauftragten rausschmiss, riss manch einem Fan endgültig der Geduldsfaden – es wurden Forderungen laut, Magath solle sich zu den demokratischen Strukturen der Gelsenkirchener bekennen.

So treffen am Samstag zwei ambitionierte Teams aufeinander, die jedoch beide mit Störfeuern aus den eigenen Reihen zu kämpfen haben.

Werfen wir noch einen kleinen Blick auf das Team des HSV, Armin Veh hatte zuletzt immer wieder betont ein 4-2-3-1 spielen zu wollen.
Die Grundsatzentscheidung für Rost im Tor lässt für diese Position keine Fragen mehr offen und nach der Verletzung von Diekmeier dürfte klar sein, dass Demel den Rechtsverteidiger gibt, die Innenverteidigung von Mathijsen und Westermann besetzt wird, während Jansen als Linksverteidiger auflaufen sollte.

Die 6er-Positioon scheint auch gegen Schalke wieder die Teamarbeit von Zé Roberto und David Jarolim zu sein. Offensiv gibt es dagegen mehrere Fragezeichen, außer für van Nistelrooy, der als einzige Spitze gesetzt sein müsste. Dahinter streiten sich Elia, Pitroipa, Guerrero und Petric um die Besetzung der offensiven Dreiherreihe. Man darf gespannt sein.

Mein Tipp: Der HSV startet genauso erfolgreich wie es der HSV-Fanblock tun wird und gewinnt mit 2zu1.

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