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Gastbeitrag: In Mainz erwartet man Wiedergutmachung

In unserem aktuellen Beitrag erinnert sich Jens vom 05er-Fanblog an vergangene Spiele gegen den HSV:

Mainz gegen den HSV – eine Begegnung, die in den bisherigen Bundesligaspielzeiten eher zugunsten des HSV ausfiel. Ich denke heute noch an den “Frust” über die Niederlage der letzten Saison – als die 05er im Bruchwegstadion in der 89. Minute den 0:1 Treffer kassierten. Vorausgegangen war ein übler Patzer des sonst sehr solide agierenden Bo Svensson. Ich meine Guerrero hätte den Siegtreffer erzielt.

Mit ein klein wenig Wehmut denkt man da als Mainz-Fan an die allererste Bundesligapartie der beiden Mannschaften zurück. Damals hiess der Trainer noch Toppmöller und ein gewisser Toni da Silva (heute Borussia Dortmund) schoss den HSV im Alleingang zurück an die Elbe (erster Bundesligadoppelpack des Brasilianers). Damals stand ich mittendrin in der Fantribüne und der Jubel war schier unglaublich.

Zwischenzeitlich hat sich Mainz05 – nach einer kurzen Zweitligapause – ein wenig in der 1. Bundesliga etabliert (auch wenn ein Abstieg immer noch im Bereich der “miteinkalkulierten Möglichkeit” ist) und mittlerweile treten die Rheinhessen nicht mehr als die reinen Underdogs an sondern kratzen – zumindest auf der Leistungsebene – am Niveau der Hanseaten.

Die meisten Fans werden sicherlich noch die bittere Niederlage der vorigen Saison im Kopf haben und sicherlich erwartet man soetwas wie “Wiedergutmachung”. Man kann Spiele mal verlieren – aber bitte nicht SO! Zumal damals ein neuer Bundesligastartrekord von 8 Siegen in Folge vom HSV zunichte gemacht wurde. Am meisten erinnere ich mich aber daran, das ein echtes Scheisswetter herrschte. Regen die ganze Zeit und damals saß ich noch unter freiem Himmel auf einer der Zusatztribünen und trotz Regenschutz und einer gewissen Abhärtung fühlte sich alles kalt und feucht an. Und dann noch so ein Scheissspiel! So dachte ich damals zumindest auf dem Rückweg zum Auto.

Aber das interessiert mich mittlerweile gar nicht mehr. Das ist Schnee von gestern wie man so schön sagt. Viel wichtiger ist, das Mainz auf jeden Fall 3 Punkte einfährt um den Aufwärtstrend der mit Stuttgart, Bayern und Wolfsburg seinen Anfang nahm und nun weiter fortgeführt wird. Wir haben in der Anfangsphase viel zu viele Punkte hergeschenkt – das muss nun irgendwie wieder kompensiert werden.

Über den HSV selbst kann ich derzeit nicht viel sagen – ausser das einige Abgänge zu verzeichnen waren und die Neuen kenne ich bis jetzt noch nicht. Auch ansonsten verfolge ich den HSV weniger. Was sich aber abzuzeichnen scheint ist, das der Trainer Thorsten Fink es anscheinend schafft, in der Mannschaft einen Teamgedanken und ein “Wir-Gefühl” zu erzeugen – in meinen Augen ein ganz wichtiges Mosaiksteinchen auf dem Weg zum Erfolg (siehe Negativbeispiele Hoffenheim und Wolfsburg).

Ich erwarte einen spannenden Kick von zwei Teams, die unbedingt gewinnen wollen und das verspricht meist recht viel Tore. So denke ich auch, das jeder auf seine Kosten kommen wird.

Und ob es diesesmal regnet ist mir egal – jetzt hab ich ja endlich auch ein Dach überm Kopf. :)

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Gastbeitrag: Der Dino ist kein Abstiegskonkurrent

Vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg baten wir “Bomber Manolo” vom Glubb-Blog um einen Gastbeitrag:

In Nürnberg geht wieder die Angst um. Und nicht nur die Abstiegsangst, sondern die Existenzangst! Man träumt nicht mehr von Europa, sondern man hofft, dass es uns nicht wieder in die Fussballniederungen Deutschlands verschlägt, denn das wäre ein finanzielles Desaster – wie es ja 2008 auch schon war. Inzwischen sieht der Glubb im wirtschaftlichen Bereich die ersten zarten Pflänzchen sprießen, was vor allem mit den Verkäufen einiger “Eingengewächse” zu tun hat. Und hier spaltet sich die Fangemeinde: Für die einen ist es ganz legitim, dass ein junger Spieler zu einem zahlungskräftigen Verein wechselt und dass ein Wollscheid für ca. 50.000 geholt, nun für über 5 Mio verkauft, ein gutes Geschäft darstellt. Die anderen würden lieber sehen, dass diese Leute (auch ein Gündogan) weiterhin in Franken spielen und man sich über Erfolge konsolidiert. Was der richtige Weg war, wird man wahrscheinlich erst in ein paar Jahren wissen. ;-)

Was uns zur derzeitigen sportlichen Situation bringt, die seit vergangenem Wochenende wieder etwas besser aussieht. Da hat man nämlich nach einer unglaublichen Durststrecke von 8 sieglosen Spielen endlich mal wieder gewonnen und dabei auch noch einen direkten Konkurrenten besiegen können. Dass man nun zum wiedererstarkten HSV muss, wäre ja eine Chance einen weiteren Konkurrenten wegzuräumen.

Aber da beim Glubb-Blog nur Realisten agieren, ist uns klar, dass der Dino aus der Hansestadt nicht wirklich ein Abstiegskonkurrent ist und über kurz oder lang diese Tabellenregion mit den großen Zahlen wieder verlassen wird. Zwar sehen wir als “Halter des Abstiegsrekords” jedes Mal neidvoll auf diese “In-der-Bundesliga-seit-Uhr” und würden uns diebisch freuen, wenn diese auch mal auf NULL gesellt wird, aber dafür ist der HSV einfach zu groß und zu reich. Falls bis zur Winterpause nicht alle Abstiegssorgen an der Elbe beseitigt sind, wird vermutlich noch mal kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen.

Vom Spiel selbst erwarte ich als Berufs-Pessimist nicht viel, ein Punkt wäre eine tolle Sache für unsere junge Truppe. Leider werde ich auch nicht vor Ort sein, obwohl Hamburg früher immer eine Reise wert war. Aber seitdem die Fans derart rigoros getrennt werden (zurecht), is es auch nicht mehr möglich, ins schöne “Stadion-Eck” zu gehen – Mann, waren das noch Zeiten! :-)

Mit fränkischen Grüßen
Bomber Manolo
www.n-town.de

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Gastbeitrag: Wir brauchen enormes Glück, um ein Spiel zu gewinnen

Vor dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern konnten wir wieder mal Gastautoren gewinnen. Diesemal waren Fabian und Thilo von FCK-Blog.de so nett, einige aktuelle Fragen zu beantworten:

Wie ist die Stimmung beim FCK? Wie sind die Erwartungen?

Aktuell natürlich wieder deutlich besser als noch vor ein paar Wochen. Die Länderspielpause hat der Mannschaft offenbar gut getan, die beiden Siege waren enorm wichtig – für die Moral und für das Punktekonto. Jetzt gilt es, bis zur Winterpause noch ein paar Zähler zu sammeln, um eine gute Ausgangsbasis für die Rückrunde zu schaffen. Priorität hat natürlich ganz klar der Klassenerhalt. Wenn dieser am letzten Spieltag noch aus eigener Kraft zu schaffen ist, dann wäre man beim FCK sicherlich mit der Spielzeit einverstanden. Der siebte Platz der letzten Saison ist in dieser Runde nicht zu erreichen. Es kamen einige glückliche Umstände zusammen. Keiner erwartet mehr als den Klassenerhalt von der Mannschaft. Die Vertragsverlängerung mit Marco Kurz hat besonders in das Fanumfeld Ruhe gebracht. Leise Zweifel an der Arbeit und der Person Kurz wurden damit frühzeitig aus dem Weg geräumt.

Was sind derzeit aktuelle Themen in Eurer Fanszene?

Aktuell wird nicht nur in der Lautrer Fanszene heiß über die Ablehnung des Fanpreises für die Generation Luzifer diskutiert. Der Kampf gegen die Kommerzialisierung des Fußballs war der Grund für diese Entscheidung. Viele Fangruppierungen anderer Vereine haben uns zu dieser Entscheidung beglückwünscht. Allerdings sind auch einige der Meinung, dass man die Fanszene durch solch unpopuläre Entscheidungen weiter ins Abseits drängt. Gerade in der momentanen Situation und den Problemen durch den Einsatz von Pyrotechnik wünschen sich viele den Dialog mit der Öffentlichkeit.

Wie ist Eure Meinung zum HSV?

Die Hamburger sind extrem schlecht gestartet, scheinen sich jetzt aber gefangen zu haben. Klar war schon die ganze Zeit, dass der Kader eigentlich zu gut für die Tabellenplatzierung ist. Son, Petric, Guerrero, jetzt Ilicevic – der HSV hat gerade in der Offensive enorme Qualitäten. Und nun mit Thorsten Fink dem Anschein nach auch einen guten Mann für die Trainerposition verpflichtet. Die Tendenz geht also klar nach oben. Aber: Nichts desto trotz muss der HSV erstmal die Punkte sammeln, erstmal aus dem Keller rauskommen – dann kann’s auch noch in die erste Tabellenhälfte gehen. Aber gerade Spiele wie gegen die Eintracht aus Trier zeigen wieder, dass beim HSV noch einiges schief läuft. Besonders ist uns aufgefallen, dass Fink unglaublichen Einsatz an der Linie zeigt. Mehr Einsatz als manch seiner Spieler. Insgesamt glücklich gewonnen, das hätte auch ganz anders ausgehen können!

Und wie denkt Ihr vor unserem Duell am Sonntag?

Der FCK fährt natürlich nach Hamburg um zu gewinnen. Allerdings sind wir uns auch darüber bewusst, dass wir in der momentanen Situation enormes Glück brauchen um ein Spiel zu gewinnen. Das, was bei den Roten Teufeln noch am meisten funktioniert, ist die Abwehr. Unserem Sturm fehlt noch die Sicherheit und der Mut.
Gerne fahren die Fans des 1. FC Kaiserslautern in die Hansestadt. Vor allem nach dem gemeinsamem Marsch beider Fanlager beim letzten Spiel in Kaiserslautern durch die Stadt um für den Erhalt von Stadionnamen zu demonstrieren sympatisieren viele Lautrer mit der Fanszene aus Hamburg. Nach dem Motto: Getrennt in den Farben, vereint in der Sache!

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Gastbeitrag: Gut, dass es den HSV gibt

Vorm Spiel gegen Schalke baten wir Torsten vom renommierten Schalker “königsblog” um einen Gastbeitrag. Vielen Dank an Torsten für die sehr lesenswerten Worte, auch wenn er kein gutes Haar an unserem HSV lässt. Aber lest selbst:

Als Tanner mir anbot, für dieses Blog einen Gastbeitrag bei völlig freier Themenwahl zu schreiben, wollte ich mich eigentlich auf meine Sicht auf den HSV beschränken. Nun hat mich mein eigener Verein wieder links überholt; wie er es regelmäßig zu tun pflegt.

Schalke kommt mit Huub Stevens nach Hamburg. Dem dritten Trainer innerhalb eines halben Jahres. Dass dieser letzte Wechsel nun notwendig wurde kann man Schalke nicht vorwerfen. Die Unterschiedlichkeit der drei Skipper und die dadurch offenbarte Planlosigkeit sehr wohl.

Wolfsburg wurde mit „Trainager“ Magath Meister, Schalke verpflichtete eben diesen, auf dass er die Mannschaft umbaue. Dortmund wurde mit „Konzepttrainer“ Klopp Meister, Schalke holte mit Rangnick den geistigen Vater aller modernen Jungcoaches, auf dass er dem Club seine Philosophie beibringe. Nun steht der in die Jahre gekommene, aber „brennend“ nach München zurückgekehrte Jupp Heynckes in der Bundesliga ganz oben, worauf hin Schalke Huub Stevens verpflichtet und der Presse erklärt, dass auch er wieder Feuer hätte.

Das einzig konstante an Schalke 04 ist der Wechsel. Alle naselang wird einem erklärt wie man sich die Zukunft vorstellen soll, nur um dann enttäuscht zu sein, dass das alles wieder überholt ist, wenn man sich gerade daran gewöhnt hat. Schalke kreiert nicht, verfolgt keine eigenen Ideen. Schalke ist in der Regel hinten dran, mindestens einen Schritt zurück. Und wenn man sich als Schalker gerade mal wieder so richtig über seinen Club ärgert, ist es schön dass es den HSV gibt. Als Beweis dafür, dass es noch schlechter geht, dass sich ein großer Club noch mehr selbst im Weg stehen kann, als es Schalke 04 bereits schafft.

9 Trainer in den letzten 10 Spielzeiten stehen für ähnliche Planlosigkeit. Gefeuerte und freiwillig gegangene Trainer, Palaver um Dietmar Beiersdorfer und erst recht bei der Suche nach einem Nachfolger. Klar, die Wir-sind-immernoch-nicht-abgestiegen-Uhr tickt weiter, aber gemessen an den Voraussetzungen – Stadion, Stadt bzw. Marktgröße, Zuschauerzuspruch, Tradition – dümpelt der HSV doch einigermaßen graumäusig durch die Liga. Zwar mal oben dran, aber doch kaum mal so recht dabei. Von allen Clubs, die in den letzten 10 Jahren ständig in der ersten Bundesliga spielten, hat nur der VfL Wolfsburg noch weniger Punkte geholt.

Mir Frank Arnesen steuert der HSV nun auf den humoristischen Höhepunkt zu. Den Co zum Chef gemacht, den Platz garantiert, abgeschossen. Einen Trainer gesucht, mit dem Einen oder Anderen verhandelt, dem quasi bereits Ausgewählten mit fadenscheiniger Ausrede wieder abgesagt. Um am liebsten doch den Trainer der zweiten Mannschaft zu behalten, der schließlich einmal gewonnen hat – natürlich nur so lange, bis wieder der Nächste, der, den er noch lieber will, gerade Zeit hat, für Nur der HSV.

Das ist so unprofessionell, dass es Maßstäbe setzt. Deshalb ist es gut, dass es den HSV in der Liga gibt, dass er auch in dieser Saison nicht absteigt. Der Vergleich mit diesem Verein, bei dem Anspruch und Wirklichkeit derart auseinanderdriften, hilft mir als Schalker bei der Sicht auf den eigenen Club durchaus ab und an aus einem Gefühlsloch heraus. Oder um es knapper, mit Frank Goosen zu sagen: Woanders is auch scheiße. In Hamburg nämlich.

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Gastbeitrag: Seht bloß zu, dass ihr aus dem Tabellenkeller raus kommt

In unserer Gastbeitrag-Serie haben nun die Gladbacher das Wort. Für die Niederrheiner schreibt Björn, vom Blog “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“:

Moin liebe HSV-Fans,

am Samstag steigt der 6. Spieltag der Fußballbundesliga. 57.000 Zuschauer, Hamburg meine Perle in eurer Kurve, die 11 vom Niederrhein intoniert von unseren zahlreichen Fans – Gänsehaut pur. Die Borussia zu Gast beim HSV – aus Sicht der VFL-Fans einer der schönsten Spieltage der Saison. Warum? Hamburg ist eine tolle Stadt, hat viel zu bieten und ist wunderschön. Dazu gibt es ein Fußballspiel zwischen zwei echten Traditionsvereinen der Bundesliga, mit großen Erfolgen vor allem in der Vergangenheit.

Apropos Tradition: Seht bloß zu, dass ihr aus dem Tabellenkeller raus kommt. Den HSV zu “verlieren”, den “Dino” der Bundesliga, wäre schmerzlich. Da gibt es schon den einen oder anderen Kandidaten, den man es mehr gönnen würde in der Versenkung zu verschwinden. Ich denke da an die “Gölfe” von Felix Magath oder den Verein aus dem Rhein-Neckar Gebiet, der meint bereits seit 1899 zu bestehen. Die nennen sich tatsächlich “Traditionsverein”…

Ihr seid Bundesliga und habt eine große, lautstarke Fanszene. Ihr gehört in die Bundesliga. Genau wie wir. Nur solltet ihr das euren Vereinsoberhäupten das auch mal verdeutlichen, denn wenn ihr so weiter macht wie bisher, könnte es im Verlauf der Saison sehr eng werden. Wir in Gladbach wissen wovon wir reden, haben wir doch erst mit einem durchaus als sensationell zu bezeichnenden Schlussspurt den Klassenerhalt feiern dürfen – auch mit Hilfe eines nicht ganz unwichtigen Remis am vorletzten Spieltag der letzten Saison in Hamburg.

Zu eurer Situation: Michael Oenning macht einen ähnlichen Eindruck wie damals bei uns Michael Frontzeck. Eine unhomogen wirkende Mannschaft trifft auf einen plan- sowie hilflos wirkenden Trainer der bereits zu seiner Zeit in Gladbach als Co-Trainer den lieben “Gute-Laune-Onkel” mimte. Es mag sein das man nur aus der Entfernung dieses Gefühl hat, aber in eurem Kader steckt viel mehr als das, was die Truppe aktuell abliefert. Es wird ja gemunkelt, dass euer Trainer mit der Kaderzusammensetzung nicht viel zu tun hatte, sondern ihm Spieler vorgesetzt wurden mit der Prämisse: Mach mal eine funktionierende Mannschaft daraus…

Zum einen wird er wohl recht haben, denn nur mit Chelsea-Talenten kann ich keine homogene Mannschaft formen. Irgendwie wünscht man euch ein wenig der neuen “Fohlenmentalität” der Borussia. Junge, zumeist deutsche Talente, gespickt mit erfahrenen, möglichst deutschsprachigen Spielern. Unsere “Jarolims und Petrics” wurden aussortiert und an andere Vereine abgegeben. Ein wenig mehr Identifikation mit den Spielern sowie Verantwortlichen täte dem gesamten HSV ganz gut, denn irgendwie seid ihr HSV-Fans doch ein wenig wie wir Borussen gestrickt: Stolzer Blick zurück – volle Kraft nach vorn…

Liebe Fans des HSV, ich denke da spreche ich für den Großteil der Gladbacher Anhänger: Bleibt in der Liga. Die Liga braucht euch. Wir wollen euch und eure schöne Stadt weiterhin mit bis zu 10.000 Fans besuchen, so wie ihr uns so zahlreich besucht. Zudem wünschen wir euch eine Mannschaft auf die ihr Woche für Woche stolz sein könnt und die in der Lage ist tolle Spiele abzuliefern – natürlich erst nach dem kommenden Samstag. Wir für unseren Teil genießen derzeit unsere sportliche Lage und erwarten einfach nur guten Fußball von unseren Jungs – Platz 9 am Ende würde eine tolle Saison bedeuten. Vielleicht können wir ja zusätzlich noch im ein – oder anderen Spiel überraschen und Richtung Platz 6 schielen, der ja bekanntlich in dieser Spielzeit zur Teilnahme an der Europa-League berechtigt. Naja träumen darf man ja… Zunächst gilt es aber so schnell wie möglich 40 Punkte zu sammeln – alles weitere ist Zusatz.

Möge es am Samstag ein tolles, respektvolles und faires Spiel werden mit einem ebenso freundlichen Miteinander beider “Rauten” rund um eure Arena…

Schwarz-weiß-grüne Grüße aus Mönchengladbach

Björn von http://www.nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel.com

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