Bundesliga

Bundesliga: Der HSV verliert 2:3 auswärts gegen den 1. FSV Mainz 05

Der Hamburger SV musste sich am 8. Spieltag in der Fußball Bundesliga mit 2:3 auswärts beim 1. FSV Mainz 05 geschlagen geben. Damit hält die Krise bei den Rothosen weiterhin an.

Der Hamburger SV hat sich in der vergangenen Länderspielpause viel vorgenommen, leider war davon am 8. Spieltag in der Fußball Bundesliga wenig zu spüren. Der HSV verlor am Samstagnachmittag mit 2:3 gegen den 1. FSV Mainz 05 und rutscht damit immer weiter in die Krise.

Mathenia patzt, Salihovic-Anschluss kommt zu spät

Den frühen 0:1-Schock durch Alexandru Maxim nach nur zwei absolvierten Minuten steckten die Hamburger gut weg. Walace gich bereits in der 9. Minute mit seinem ersten Saisontor zum 1:1 aus. Kurzzeitig übernahmen die Rothosen sogar die Kontrolle über das Spiel, verpassten es jedoch in Führung zu gehen. Kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Hälfte folgte dann der erneute Rückstand. Bell brachte die Mainzer in der 52. mit 2:1 in Front. In der 58. Minute erhöhte Danny Latza auf 3:1. Besonders bitter ist die Tatsache, dass HSV-Torhüter Mathenia beim dritten Gegentreffer alles andere als gut aussah. Für Latza war es insgesamt das vierte Tor gegen den HSV in den vergangenen zwei Jahren. 4 seiner insgesamt 6 Bundesliga-Tore erzielte Latza gegen die Hanseaten. In der Nachspielzeit verkürzte Sead Salihovic vom Elfmeterpunkt nochmals auf 2:3. Das Tor blieb am Ende  jedoch nur noch Ergebniskosmetik.

Seit sechs Spielen wartet der HSV nun mehr auf einen Sieg in der Liga. Mit 7 Punkten liegt man aktuell auf dem 15. Rang. Sollte Werder Bremen morgen gegen Gladbach gewinnen, rutscht Hamburg auf den 16. Rang.

Gisdol und Hahn sind enttäuscht nach der erneuten Pleite

HSV-Trainer Markus Gisdol zeigte sich nach der Niederlage sichtlich enttäuscht: „Es ist schwer, diese Niederlage zu akzeptieren und zu bewerten. Müssen unsere Konsequenz offensiv und defensiv deutlich verbessern. Wir haben große Chancen liegen gelassen, im Gegenzug Tore gefangen. Können nichts mitnehmen, obwohl mehr drin gewesen wäre.“

Auch Andre Hahn konnte nach dem Abpfiff seinen Frust nicht verstecken: „Wir sind genauso enttäuscht wie die Fans. Haben bei den Gegentoren geschlafen. Müssen weiter hart arbeiten.“

Foto: Marco Verch / Flickr (CC BY 2.0)

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